Offene Bildung mit digital gestützten Methoden

Wie lässt sich Lernen und Lehren offen gestalten? edulabs bringen Menschen zusammen, die neue, digitale Bildungs­formate entwickeln und als OER teilen.

(neue Seite ab 08/2017)

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Bild: Chris Koerner from St. Louis, USA, MediaWiki 1.25 (17868955499), Bildausschnitt, CC BY-SA 2.0


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Aus dem Blog

22. May 2017: edulabs-Projekte suchen Unterstützung



Nach dem gut besuchten edulabs-call am Mittwoch gibt es erste konkrete Projekte, die Unterstützung suchen. Im Folgenden haben wir einige für Euch kurz zusammengefasst, alle weiteren Projektideen findet ihr im edulabs Hackdash. Bei Interesse könnt ihr über den Link zum Projekt Kontakt aufnehmen:

Game-based Apps zum Deutschlernen

Katrin Voelkner hat die Idee, spielerische Apps zum Deutschlernen zu entwickeln, die von Lernenden mitgestaltet werden. Die Hoffnung ist, trockene grammatische Übungen spielerischer und unterhaltsamer zu gestalten. Ein Beispiel für eine solche App ist ein Prototyp zum Thema “Präpositionen”, den Katrin vor ein paar Jahren mit Studierenden entwickelt hat. Katrin sucht für dieses Projekt Input von Deutsch-Lernenden und Unterstützung bei der Recherche bestehender Apps.

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Chaos Macht Schule Berlin - Workshop Dokumentation

Chaos Macht Schule ist eine Bildungsinitiative vom CCC, die regelmäßig von Schulen eingeladen wird, um dort mit Schüler*innen über technische Themen zu sprechen. Da sie nicht jeder Anfrage nachkommen können, möchten sie ihre erprobten und oft durchgeführten Workshops besser dokumentieren und als OER der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Für dieses Vorhaben benötigen sie nicht nur Hilfe bei der Dokumentation, sondern auch beim Layout, bei rechtlichen Fragen rund um verwendete Materialien sowie beim Testen ihrer Workshops mit Lehrer*innen.

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Wissenschaftliche Messinstrumente für den Klassenraum

Ziel des Projektes ist praxisnaher Unterricht mit kostengünstigen Messinstrumenten, die auf der Arduino oder Raspberry Plattform basieren. Es existieren bereits ein beinahe fertiger Feinstaubsensor sowie der Prototyp eines Spektrofotometers, das voll einsatzfähig ist. Was fehlt, sind Tests unter realen schulischen oder außerschulischen Bedingungen, sowie Konzepte für die Anwendung im Unterricht.

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Start eines Serlo-Hubs in Berlin

Serlo.org ist die Wikipedia für das Lernen. Derzeit ist das Kernteam vor allem in München lokalisiert. Um regionale Mitgestalter*innen anzusprechen, möchte Maria einen Hub in Berlin starten. edulab-Teams können das Serlo-Projekt vor allem bei der Entwicklung von Inhalten unterstützen:

  • Redaktionelle Arbeit (Inhalte für Mathematik, Informatik und Nachhaltigkeit) konzipieren.
  • Eine Serlo Lab School aufbauen.
  • Inhalte in andere Sprachen übersetzen

Es werden weitere Mitgestalter*innen gesucht.

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Über das Projekt

Wie lassen sich offene Bildungsangebote mit digital gestützten Methoden gestalten? Edulabs sind lokale Gruppen aus Menschen, die ihre didaktischen, technischen und gestalterischen Fähigkeiten einsetzen, um zusammen innovative und nachnutzbare Bildungsmaterialien zu entwickeln.
Das Pilotprojekt ist am 1.3.2017 in den Regionen Berlin, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gestartet. Die Labs verstehen sich als regionale Inkubatoren für Bildungsformate, in die digitale Methoden auf neuartige Weise eingebunden werden. In drei Bundesländern organisiert das Projekt regelmäßige Treffen von interdisziplinären Teams, in denen Materialien und digital gestützte Methoden erstellt, dokumentiert und verbessert werden. Die Lab-Projekte werden didaktisch und technisch begleitet, sowie bei der Vernetzung mit Bildungsträgern unterstützt.